USAR TEAM - Ortungsgruppe hilft bei Suche nach vermisstem Jagdhund
21.30 UHR Sonntag den 11.01.2009 bat die Jagdbehörde durch Ihren Oberförster um Hilfeleistung.
Alarm für die Ortungsgruppe erging um 21.40 UHR.
Nach dem Alarm für die fünfköpfige Ortungsgruppe des USAR TEAMS, konnte dieses schon 30 Minuten später, um 22.10 UHR
den Einsatz vor Ort in einem Waldstück zwischen Köln und Aachen Ihren Suchauftrag beginnen, an einem Steilhang aus Abraum und Kies mittem in diesem Jaddbezirk in der Nähe einer Lotsenstelle .
Bei einer Fuchs / Dachs Jagd war einer der Jagdhunde, nicht wieder aus einem Fuchsbau herraus gekommen, und wurde seit Samstag Abend vermisst, bei eintreffen bot sich dem TEAM ein ca 40 Meter tiefer und 45 Grad steiler Hang, auf dem Hang in einem Abstand von ca 6-8 Metern befanden sich mehrer Ein-und Ausgänge der Fuchsbau Anlage.
Zuerst schlug das TEAM einige Seile an , um ein Sicheres Arbeiten im Steilhang zu gewährleisten, ein Seil Aufzug wurde eingerichtet um Material und Ortungsgerät an den Fuß des Hanges der immer noch mit Schnee bedeckt war zu bringen.
Der Hang selber wurde in 6 Suchabschnitte unterteilt, die kategorisch mit Ortungselektroden abgedeckt wurden, nachdem eine visuelle Suche mit Snake Eye Kamera vorher aussichtslos erschien, da die meisten Gänge nach 4-5 Metern eingefallen waren, oder sich immer wieder in sogenannten Kesseln des Baus zusammen liefen.
Erleichtert wurde die Suche durch den Vollmond der mit der aufgebauten Beleuchtung zusammen für genug Licht für die Arbeit bei Temperaturen um die minus 12 Grad Celsius sorgte. Die absolut gefrorene Oberfläche des Abraumes sorgte für eine sehr gut wahrnehmbare Akkustik im Inneren des Baus.
Der Jagdpächter bzw. Oberförster wiesen das TEAM und zeigten dem TEAM die Ein und Ausgänge wo der Jagdhund in den Bau eingestiegen war.
Zur Ortung des Hundes wurde dann ein DELSAR - Tiefenortungsgerät der LIFE Detector LD3 mit 3-6 seismischen und akkustischen Sensoren aufgebaut, und jeder der Eingänge sowie der Abraum Hang wurde mehrer Stunden abgesucht.
Leider konnten werden akkustische Signale noch Vibrationen vernommen werden,
so daß die Ortungsgruppe nach 5 Stunden die Suche einstellen mußte.
Zu diesem Zeitpunkt war der Hund mittlerweile 48 Stunden vermisst in der Fuchsbau Konstruktion.
Um 03.30 UHR beendete die Ortungsgruppe den Einsatz.
Um 08.30 Uhr des folgenden Tages, wurde nochmals durch ein Kanalunternehmen mit einer WÖHLER Suchkamera
ein weiterer Versuch unternommen, leider auch ohne Erfolg, die Suchkamera selbst mit Bürstenkopf um die Kamera, ( diese zentriert die Kamera im Gang des Fuchsbaus) blieb nach 4-5 metern immer wieder stecken , oder der Gang war eingestürzt.
Eine fahrbare Suchkamera auf einem Trägerfahrzeug blieb ebefalls immer wieder an den engen Wandungen im Inneren oder an Wurzelwerk hängen.
Leider war dieser Einsatz, den vermissten Jagdhund zu finden, nicht von Erfolg gekrönt, jedoch zeigt dieser Einsatz wieder die Vielfälfigkeit einer Such-und Rettungsmannschaft in den Suchmöglichkeiten für Mensch und Tier.
TASK FORCE GERMANY Deutsche Erdbebenrettung e.V
Abteilung .: PRESSE-Arbeit