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Units

Die TASK FORCE GERMANY DEUTSCHE ERDBEBENRETTUNG e. V. ist in vier Spezial-Einheiten unterteilt:

  • UNIT 1: USAR - TEAM  - Urban Search and Rescue Einheit
  • UNIT 2: SAR  -  TEAM  - Search- and Rescue Team
  • UNIT 3: MEDICAL - TEAM - Doctors Team
  • UNIT 4: Cooperation-TEAM

Jedes Team besteht aus ca. 20-25 aktiven Rettungshelfern und -sanitätern, die einem strategisch-operativen Einsatzplan folgen. Einsatz und Dauer des Einsatzes richten sich nach der Art der Katastrophen- und Großschadenslage. Die Höchstaufenthaltsdauer beträgt 21 Tage. Der Einsatz der Units folgt im Katastrophenfall - oder bei einem humanitären Einsatz - einem stringenten Ablaufplan:

UNIT 1 Das USAR TEAM der TASK FORCE Germany Deutsche Erdbebenrettung e. V. , ist die Schnelleinsatzgruppe. Sie ist als erste Einheit mit ca. 20 Einsatzkräften und nötigem Rüstmaterial spätestens 24 Stunden nach der Katastrophenmeldung - und der offiziellen schriftlichen Einsatzanforderung durch das betroffene Land - in der Krisenregion.

Die Aufgabe der UNIT 1 konzentriert sich unmittelbar auf die Suche nach Überlebenden oder verschütteten Menschen. Erste Rettungs- und Versorgungsmaßnahmen im Bereich Technische Rettung sowie medizinische Hilfeleistung werden eingeleitet. Die Einsatzdauer des 8-25-köpfigen Teams umfasst höchstens 21 Tage. Hintergrund dieser Zeitspanne: Das Rettungsteam kann sich genau solange autark mit Wasser und Nahrung in der Krisenregion versorgen, ohne von dem betroffenen Land Unterstützung zu erhalten.

UNIT 2  Das TEAM der TASK FORCE GERMANY Deutsche Erdbebenrettung e. V.  konzentriert sich auf die medizinische Nachsorge der Überlebenden. Es baut die medizinische Infrastruktur (Krankenhäuser und Lazarette) auf, stellt die Kommunikationswege sicher und nimmt Kontakt zum medizinischen Personal vor Ort auf mit dem Ziel, vor Ort praktische Unterstützung zu leisten und später gegebenenfalls Hilfsgüter in die betroffene Region zu entsenden oder persönlich zu übergeben.

UNIT 3 Das MECICAL - TEAM oder Doctors TEAM  nutzt die von UNIT 2 aufgebauten Kommunikationswege, um im Krisengebiet mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt zu treten. Aufgabe ist es, sich einen Überblick von der Hilfsbedürftigkeit der betroffenen Menschen zu verschaffen. Das Team erstellt eine Namens- und Adressliste der besonders hilfsbedürftigen Betroffenen und leitet sie an die UNIT 4 in der Bundesrepublik weiter.

UNIT 4, das Cooperation-TEAM, ist im Bereich Krisenintervention aktiv. Es vermittelt die von UNIT 3 im Krisengebiet gesammelten Kontaktadressen betroffener Menschen an hilfsbereite Familien in der Bundesrepublik Deutschland bzw. an Einrichtungen im In- und Ausland weiter. Ziel ist die Sicherstellung einer direkten Versorgung mit Spenden oder Hilfsgütern. Diese Hilfe kann als Spende oder als immaterielle Direkthilfe in Form von Patenschaften erfolgen; hier insbesondere durch Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten. Dort werden Patenschaften mit gegenseitiger Besuchsmöglichkeit eingerichtet.