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Alle Beiträge für die Kategorie 'Fotos'

Hilfe für Haiti - Seien Sie hautnah mit dabei

veröffentlicht am Samstag, 22.Mai 2010 um 18:00 Uhr

22. Mai 2010 - Ein Blick hinter die Kulissen - und auf die Hilfe der Deutschen Erdbebenrettung in Haiti: Auf unseren Youtube-Kanal können Sie sehen, wie diese Hilfe zustande kam, wer uns dabei aktiv unterstützte - und wo genau die Hilfe ankommt. Mehr unter folgenden Links:

bild-1.pngbild-4.pngbild-6.pngseil.png

http://www.youtube.com/watch?v=DdtAC0YrdeA
http://www.youtube.com/watch?v=PpnERKa2uz0
http://www.youtube.com/watch?v=ebqDA9obEG4

Fotos 2008 - Verleihung an das USAR TEAM der Deutschen Erdbebenrettung Deutschland Land der Ideen Preis Juni 2008

veröffentlicht am Donnerstag, 14.Januar 2010 um 13:30 Uhr

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U.S.A.R-TEAM der Deutschen Erdbebenrettung beim Safety & Secure Lehrgang B

veröffentlicht am Sonntag, 1.März 2009 um 12:05 Uhr

29. Februar 2009 - Am zweiten Tag der 48-Stunden-Übung des U.S.A.R-Safety & Secure-Lehrgangs, ging es für die Teilnehmer um folgende Übungen:

  • sich in einem fremden, nicht befriedetem Land, unauffällig zu bewegen
  • das Team mobil zu halten,
  • Evakuierungsszenarien durchzuspielen,
  • einer drohenden Geiselnahme zu entgehen und
  • sich verschiedener Verhaltenregeln zu verinnerlichen,
  • bei einer akuten Geiselsituation im Ausland mitzuwirken,
  • Checkpoints zu überwinden,
  • Personen zu durchsuchen, um Gefahren zu vermeiden
  • Abseilübungen vom Übungsturm mit Hunden im Rettungsgeschirr zu üben sowie
  • Sprengmittel zu erkennen, diese zu umgehen oder zu kennzeichnen.

Der letzte Abschnitt des Tages umfasste das Kennzeichnen von abgesuchten Gebäuden.

U.S.A.R-TEAM der Deutschen Erdbebenrettung beim Safety & Secure Lehrgang A

veröffentlicht am Montag, 2.März 2009 um 11:34 Uhr

usar-einsatz-044.jpgusar-einsatz-050.jpgusar-einsatz-013.jpgAnstieg nach Brandenberg

28. Februar 2009 - Der Übungstag begann für die 25 Teilnehmer des U.S.A.R-Teams - Deutsche Erdbebenrettung und der fünf eingeladenen Mitglieder der ASB Ludwigshafen samt drei Rettungshunden sehr früh in den Morgenstunden - ein langer Marsch mit Gepäck und Ausrüstung bei tiefen winterlichen Temperaturen um die fünf Grad Celsius unter Null stand während der 48-Stunden-Übung bevor. Er verlangte den Teilnehmern schon bei dem zehn Kilometern langen Anstieg nach Brandenberg alles an Kraft und Kondition ab.

Nach weiteren zehn Kilometern Fußmarsch, unter der Prämisse, dass alle 2,5 Kilometer ein Hindernis der besonderen Art auf die Kursteilnehmer wartete, mußte zuerst noch eine Funkübertragung stattfinden, um die aktuellen Standortkoordinaten via GPS an die Leitstelle zu übertragen.

Weitere 2,5 Kilometer später mußte im Wald nach einer simulierten Explosion ein MEDIVAC eingeleitet werden ( Evakuierung des verunfallten Kollegen aus dieser Situation). Nach einer ca 20-minütigen Behandlungszeit des Kollegen, der neben abgetrennten Körperteilen und Verbrennungen multiple Kopfverletzungen aufwies, konnte dieser simuliert via Helicopter aus diesem Berghang ausgeflogen werden.

Auf dem Gipfel angekommen, wartete auf das Team ein Bus, der die Teilnehmer ohne weitere Kommentare, Anordnungen und Hinweise tiefer in die Eifel hinein in einen Klettergarten verlegte. An diesem Ort waren vom Team weitere fünf Hindernisse jeweils im RTeam von drei Einsatzkräften zu bewältigen.

Die Vertrauensübung in fast 15 Meter Höhe und der Sprung aus zwölf Metern Höhe auf den Boden hinab waren nur eine von mehreren Höhenübungen an diesem Tag.

Nach einer einstündigen Rückfahrt und einer kargen Mahlzeit im Bus, ging es mit Leinengeschirr und Bergungskörben bei fünf Grad unter Null an die Überquerung der Rur. Im Bergungskorb in Höhe der Wasserlinie stellte diese Übung bei einer Flußbreite von fast 25 Metern eine weitere anspruchsvolle Herausforderung dar.

Deutsche Erdbebenrettung im Einsatz im RG KÖLN

veröffentlicht am Dienstag, 13.Januar 2009 um 19:59 Uhr

USAR TEAM - Ortungsgruppe hilft bei Suche nach vermisstem Jagdhund

21.30 UHR Sonntag den 11.01.2009 bat die Jagdbehörde durch Ihren Oberförster um Hilfeleistung.

Alarm für die Ortungsgruppe erging um 21.40 UHR.

Nach dem Alarm für die fünfköpfige Ortungsgruppe des USAR TEAMS, konnte dieses schon 30 Minuten später, um 22.10 UHR

den Einsatz vor Ort in einem Waldstück zwischen Köln und Aachen Ihren Suchauftrag beginnen, an einem Steilhang aus Abraum und Kies mittem in diesem Jaddbezirk in der Nähe einer Lotsenstelle .

Bei einer Fuchs / Dachs Jagd war einer der Jagdhunde, nicht wieder aus einem Fuchsbau herraus gekommen, und wurde seit Samstag Abend vermisst, bei eintreffen bot sich dem TEAM ein ca 40 Meter tiefer und 45 Grad steiler Hang, auf dem Hang in einem Abstand von ca 6-8 Metern befanden sich mehrer Ein-und Ausgänge der Fuchsbau Anlage.

Zuerst schlug das TEAM einige Seile an , um ein Sicheres Arbeiten im Steilhang zu gewährleisten, ein Seil Aufzug wurde eingerichtet um Material und Ortungsgerät an den Fuß des Hanges der immer noch mit Schnee bedeckt war zu bringen.

Der Hang selber wurde in 6 Suchabschnitte unterteilt, die kategorisch mit Ortungselektroden abgedeckt wurden, nachdem eine visuelle Suche mit Snake Eye  Kamera vorher aussichtslos erschien, da die meisten Gänge nach 4-5 Metern eingefallen waren, oder sich immer wieder in sogenannten Kesseln des Baus zusammen liefen.

Erleichtert wurde die Suche durch den Vollmond der mit der aufgebauten Beleuchtung zusammen für genug Licht für die Arbeit bei Temperaturen um die minus 12 Grad Celsius sorgte. Die absolut gefrorene Oberfläche des Abraumes sorgte für eine sehr gut wahrnehmbare  Akkustik im Inneren des Baus. 

Der Jagdpächter bzw. Oberförster wiesen das TEAM und zeigten dem TEAM die Ein und Ausgänge wo  der Jagdhund in den Bau eingestiegen war.

Zur Ortung des Hundes wurde dann ein DELSAR - Tiefenortungsgerät der LIFE Detector LD3 mit 3-6 seismischen und akkustischen Sensoren aufgebaut, und jeder der Eingänge sowie der Abraum Hang wurde mehrer Stunden abgesucht.

Leider konnten werden akkustische Signale noch Vibrationen vernommen werden,

so daß die Ortungsgruppe nach 5 Stunden die Suche einstellen mußte.

Zu diesem Zeitpunkt war der Hund mittlerweile 48 Stunden vermisst in der Fuchsbau Konstruktion.

Um 03.30 UHR beendete die Ortungsgruppe den Einsatz.

Um 08.30 Uhr des folgenden Tages, wurde nochmals durch ein Kanalunternehmen mit einer WÖHLER Suchkamera

ein weiterer Versuch unternommen, leider auch ohne Erfolg, die Suchkamera selbst mit Bürstenkopf um die Kamera, ( diese zentriert die Kamera im Gang des Fuchsbaus) blieb nach 4-5 metern immer wieder stecken , oder der Gang war eingestürzt.

Eine fahrbare Suchkamera auf einem Trägerfahrzeug blieb ebefalls immer wieder an den engen Wandungen im Inneren oder an Wurzelwerk hängen.

Leider war dieser Einsatz, den vermissten Jagdhund zu finden, nicht von Erfolg gekrönt, jedoch zeigt dieser Einsatz wieder die Vielfälfigkeit einer Such-und Rettungsmannschaft in den Suchmöglichkeiten für Mensch und Tier.

TASK FORCE GERMANY Deutsche Erdbebenrettung e.V

Abteilung .: PRESSE-Arbeit